Soundgarden: Der Erfolg kam mit dem Album „Badmotorfinger“

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Der große Durchbruch gelang Soundgarden 1991 mit dem Album „Badmotorfinger“, das Hits wie „Rusty Cage“, „Outshined“ und „Jesus Christ Pose“ hervorbrachte

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Soundgarden ist eine amerikanische Rockband, die 1984 in Seattle, Washington, gegründet wurde. Die Band gilt als eine der Pioniere des Grunge-Genres, das in den frühen 1990er Jahren weltweit populär wurde. Ihre Musik verbindet Elemente aus Heavy Metal, Punk und alternativer Rockmusik und zeichnet sich durch düstere, introspektive Texte und komplexe musikalische Strukturen aus. Die bekanntesten Mitglieder von Soundgarden sind Chris Cornell (Gesang, Gitarre), Kim Thayil (Leadgitarre), Ben Shepherd (Bass) und Matt Cameron (Schlagzeug).

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Frühe Jahre und Aufstieg (1984-1991)

Soundgarden wurde von Chris Cornell und dem Gitarristen Kim Thayil zusammen mit dem Bassisten Hiro Yamamoto gegründet. In den frühen Jahren spielte Cornell auch Schlagzeug, bevor Scott Sundquist und später Matt Cameron als Schlagzeuger hinzustießen. Die Band begann, sich einen Namen in der Seattle-Musikszene zu machen, die damals vor allem durch Punk und Hardcore geprägt war.

1987 veröffentlichten sie ihre erste EP, „Screaming Life“, gefolgt von der „Fopp EP“ im Jahr 1988. Diese frühen Veröffentlichungen zeigten bereits den einzigartigen Sound der Band, der sich durch schwere Gitarrenriffs und Cornells kraftvolle Stimme auszeichnete.

Durchbruch und kommerzieller Erfolg (1991-1997)

Der große Durchbruch gelang Soundgarden 1991 mit dem Album „Badmotorfinger“, das Hits wie „Rusty Cage“, „Outshined“ und „Jesus Christ Pose“ hervorbrachte. Die Band profitierte von der zunehmenden Popularität des Grunge, angeführt von Bands wie Nirvana und Pearl Jam.

Der wahre kommerzielle Erfolg kam jedoch 1994 mit dem Album „Superunknown“, das als ihr Meisterwerk gilt. Das Album debütierte auf Platz eins der Billboard 200 und brachte der Band ihre ersten Grammys ein. Zu den bekanntesten Songs auf diesem Album gehören „Black Hole Sun“, „Spoonman“, „Fell on Black Days“ und „The Day I Tried to Live“. „Black Hole Sun“ wurde zu einem der bekanntesten Songs der 90er Jahre und erhielt viel Airplay auf MTV und im Radio.

1996 veröffentlichten sie das Album „Down on the Upside“, das zwar kommerziell erfolgreich war, aber nicht den gleichen Kultstatus erreichte wie sein Vorgänger. Songs wie „Blow Up the Outside World“ und „Burden in My Hand“ wurden dennoch zu Hits.

Auflösung und Soloprojekte (1997-2010)

Im Jahr 1997, nach einer erfolgreichen Welttournee, gab die Band ihre Auflösung bekannt. Es gab Spannungen innerhalb der Band und ein allgemeines Gefühl der Erschöpfung. Nach der Trennung widmeten sich die Mitglieder verschiedenen Projekten:

  • Chris Cornell startete eine erfolgreiche Solokarriere und war Sänger der Supergroup Audioslave.
  • Kim Thayil arbeitete an verschiedenen Musikprojekten und Kollaborationen.
  • Matt Cameron wurde Schlagzeuger bei Pearl Jam.
  • Ben Shepherd und Hiro Yamamoto arbeiteten an kleineren Musikprojekten.

Wiedervereinigung und spätere Jahre (2010-2017)

2010 gab Soundgarden ihre Wiedervereinigung bekannt und begann wieder gemeinsam aufzutreten. 2012 veröffentlichten sie das Album „King Animal“, das von Kritikern gut aufgenommen wurde und zeigte, dass die Band nichts von ihrer Energie und Kreativität verloren hatte. Songs wie „Been Away Too Long“ und „By Crooked Steps“ waren Highlights des Albums.

Tod von Chris Cornell und Vermächtnis

Am 18. Mai 2017, nach einem Konzert in Detroit, wurde Chris Cornell tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Sein Tod wurde als Suizid durch Erhängen festgestellt. Cornells Tod war ein großer Schock für Fans und Musiker weltweit und führte zu zahlreichen Tributen und Ehrungen.

Cornell war nicht nur das Gesicht von Soundgarden, sondern auch eine der einflussreichsten Stimmen der Grunge-Ära. Sein Tod markierte das Ende einer Ära und hinterließ eine große Lücke in der Musikszene.

Einfluss und Erbe

Soundgarden wird oft als eine der „Big Four“ des Grunge bezeichnet, zusammen mit Nirvana, Pearl Jam und Alice in Chains. Ihr Einfluss erstreckt sich über viele Genres hinweg, und sie haben eine ganze Generation von Musikern inspiriert. Die Band ist bekannt für ihre musikalische Komplexität, Cornells einzigartige Stimme und ihre Fähigkeit, schwere, düstere Themen in eingängige Rockmusik zu verwandeln.

Auch nach dem Tod von Chris Cornell bleibt Soundgardens Musik ein wichtiger Bestandteil der Rockgeschichte, und ihre Alben werden weiterhin von neuen Generationen von Fans entdeckt und gefeiert.

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